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Spaactor - Die Google-Alternative aus der Überseestadt

November 24, 2017

 

Diverse Start-Up-Unternehmen, die in der letzten Zeit in Bremen entstehen, machen von sich reden. Zum Beispiel die Suchmaschine Spaactor, die im September 2016 nach einjähriger Entwicklungszeit von Thorsten Schoop und Christan Schrumpf lanciert wurde. Sie hat ihren Sitz in der Bremer Überseestadt. Die Presse kommentiert bereits "Google bekommt Konkurrenz aus Bremen" (NOZ vom 4.1.2017).

 

Die Plattform wandelt mit Hilfe des von Schoop und Schrumpf entwickelten Spracherkennungssystems jedes gesprochene Wort aus Videos oder Podcasts in Text um. Das Gesprochene wird dadurch überhaupt erst durchsuchbar. Somit werden Inhalte verfügbar, die vorher nicht im Internet auffindbar waren. Beim Klick auf einen gefundenenTreffer startet das Video oder Podcast direkt an der Stelle an der das gesuchte Wort gesagt wird.

 

Andere Suchmaschinen nutzen für die Suche nur die Beschreibungstexte, die zu den Videos oder Podcasts von Autoren oder Produzenten erstellt werden. Mit Hilfe der Spracherkennung werden Informationen gefunden die über diese Beschreibungstexte hinausgehen, beispielsweise Namen von Personen oder Firmen oder Werke, aber auch Vereine, Produktbezeichnungen, Orte und Tiere.

 

Auf den Internetseiten in Mediatheken, Audiotheken, Podcasts und Youtube von derzeit insgesamt guten 300 deutschsprachigen Sendern und Kanälen prüft die Suchmaschine alle Viertelstunde, ob es ein neues Video oder eine neue Audiodatei gibt.

 

Spaactor lebt auch von den Vorschlägen seiner Nutzer: wenn man beobachtet, dass ein bestimmter Kanal oder eine bestimmte Quelle nicht von dem Programm erfasst wird, kann man dem Team das entsprechend vorschlagen

 

Die gesamte Abfrage- und Wiedegabefunktion kann gratis genutzt werden, die passenden Treffer werden chronologisch und vollständig angezeigt und alle Informationen lassen sich auf das eigene System exportieren.

 

Nutzer die mehr wollen, können sich im Anmelde-Bereich registrieren und Suchaufträge mit den gewünschten Begriffen anlegen, dieser Programmpunkt wird gegen Honorar vermittelt. Interessant ist das für Organisationen oder Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und wissen wollen, was uber sie, ihre Produkte oder ihre Interessen berichtet wird.

 

Spaactor arbeitet daran, das Suchvolumen auch auf andere Sprachen auszuweiten.

 

Damit hat Spaactor in der Tat ein sehr funktionales und sehr präzises Handwerkszeug für die virtuelle Recherche kreiert.

 

Hier der direkte Link: Spaactor

 

Lesen Sie, was die Presse über Spaactor schreibt: Pressemappe

 

 

Bild rechts:

Thorsten Schoop und Christian Schrumpf

Foto: © Spaactor

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